Seit 1951 wurde in Wriedel ein unbeheiztes Freibad mit natürlichem Quellwasser und Sandboden betrieben. Im Laufe der Jahre wurde dieses Bad, ausschließlich durch Eigenleistung der Wriedeler Bürger, fortwährend baulich erweitert bzw. umgestaltet.

Diese Umgestaltung war gemäß einer erstellten Machbarkeitsstudie finanzierbar. Voraussetzung war jedoch, daß sich die Bürger an dem Projekt aktiv und finanziell beteiligten, da gerade einmal die Hälfte der benötigten Mittel durch die Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf und die Gemeinde Wriedel bereitgestellt werden konnten.

Zu diesem Zweck wurde im 06. Mai 2004 der Förderverein “Naturbad Wriedel e. V.“ gegründet, der ehrenamtlich dafür verantwortlich war und ist, den Umbau zu organisieren, finanzielle Mittel zu beschaffen und den Betrieb des zukünftigen Naturbades sicherzustellen.

Eine konventionelle Sanierung dieses Bades, unter Einhaltung aller DIN-Normen, hätte ersten Schätzungen zur Folge einem Neubau gleichgesetzt werden können. Je nach Wasserfläche bzw. baulicher Ausstattung hätte eine konventionelle Sanierung schier unerschwinglich hohe Kosten für die Kommune verursacht.

Aus den finanziellen Gesichtspunkten hatte die Gemeinde Wriedel mit Ihren Familien, Kindern, Jugendlichen und vielen weiteren Badeenthusiasten, neben des drohenden Abrisses, nur eine einzige Alternative, das allseits beliebte Freibad zu retten:

Eine Umwälzung und Chlor-
anlage waren wegen des
permanent zufließenden
Quellwassers sowie des Sandbodens nicht erforderlich.
Aufgrund der geänderten Gesetzeslage über die hygienischen
Richtlinien für Badegewässer wurde das Freibad jedoch
durch das Gesundheitsamt nach über 50 Betriebsjahren im Mai 2002 geschlossen.

In der letzten Phase besaß das Wriedeler Bad ein Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Kinderbecken, einen Spielplatz, ein Beach-Volleyballfeld sowie ein Badehaus mit
                                             Umkleidekabinen, WC,
                                               Duschen, Badeaufsicht sowie
                                                  einen Kiosk.

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